Die schönsten Gärten für Wildbienen und Co. sind gesucht. Jeder, der sich dafür einsetzt, Blühflächen für Insekten zu gestalten, kann damit beim Pflanzwettbewerb 2025 „Wir tun was für Bienen“ der Initiative „Deutschland summt!“ antreten. So geht’s.
Pflanze Bienenfreundliches und sprich darüber. So oder so ähnlich kann man auch 2025 das Motto des Pflanzwettbewerbs der Initiative „Deutschland summt!“ verstehen. Der Wettbewerb feiert im Jahr 2025 ein Jubiläum, denn er findet bereits zum zehnten Mal statt. Die Initiatoren rufen jetzt Gärtner, die gerade ihr Gartenjahr planen, wieder dazu auf, Blühflächen für Insekten zu schaffen und auch darüber zu informieren.
Ab dem 1. April 2025 geht es wieder darum, dass – vom bienenfreundlich gestalteten Balkon bis zum großen Bienenschulgarten – alle für Insekten gestaltete Blühflächen ausgezeichnet werden können. Teilnehmen können sowohl Privatgärtner als auch die Gärten von Firmen, Schulen, Kitas, Kleingärtnern sowie kommunale Flächen. Dabei ist es egal, ob die Blühfläche von einer Person oder von einer ganzen Gruppe angelegt wurde. Geld- und Sachpreise werden in verschiedenen Kategorien vergeben.
Im Jahr 2025 gibt es die folgenden Kategorien:
- Balkone, Terrassen, Dachgärten, vertikale Gärten
- Privatgärten klein (< 500 m2)
- Privatgärten groß (> 500 m2)
- Firmengärten
- Kleingartenparzellen
- Schul- und Jugendclubgärten
- Kita-Gärten
- kommunale Flächen
- Vereinsgärten, Liegenschaften von Verwaltung, Kirche etc., Sonstige
Pflanzwettbewerb: Blühflächen sollen wirklich insektenfreundlich sein
Da die neue Blüh- und Bestäubersaison bereits jetzt gut geplant werden sollte und es teilweise auch schon mit dem Anpflanzen und Gärtnern losgeht, sollten alle, die teilnehmen wollen, auch jetzt am besten schon alles dokumentieren – mit Text und Fotos. Sobald die Bewerbungsphase beginnt, haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Aktionen auf der Wettbewerbsplattform öffentlich zu präsentieren. Ab dem 1. April und bis 31. Juli 2025 können Beiträge für den Pflanzwettbewerb eingereicht werden.
Und dabei steht im Fokus, mit den Blühfläche wirklich etwas für Insekten zu tun. Statt gezüchteter Blumen brauchen Wildbienen und die biologische Vielfalt insgesamt heimische Pflanzen, Wildstauden, Kräuter und Gehölze. Auch Strukturen wie Sandlinsen, Totholz und Wasserstellen gehören nach Angaben der Initiative „Deutschland summt!“ zu einem Naturgarten, von dem Vögel, Igel, Kröten, Eidechsen, Insekten und viele mehr profitieren.
Pflanzwettbewerb soll Aufmerksamkeit schaffen
Der Pflanzwettbewerb selbst dient dabei auch dazu, Themen rund um das Anlegen von insektenfreundlichen Blühflächen stärker in die Diskussion zu bringen und Aufmerksamkeit zu schaffen. So bewertet die Jury ebenso das Engagement selbst sowie die Verbreitung von Infos rund um das Thema der insektenfreundlichen Bepflanzung. „Jede Fläche zählt!“, teilen die Wettbewerbsmacher mit.
Unter wir-tun-was-fuer-bienen.de gibt es weitere Infos zum Pflanzwettbewerb und Tipps für das Anlegen bienenfreundlicher Gärten.
jtw

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